Häufige Fragen

Klare Antworten
vor Ihrem Wechsel.

Bevor jemand den Arbeitgeber wechselt, will er wissen, worauf er sich einlässt. Auf dieser Seite stehen die Fragen, die uns Pflegefachkräfte aus der Intensiv- und Beatmungspflege im Erstgespräch tatsächlich stellen – und zwar so beantwortet, wie wir es auch am Telefon tun würden.

Die Fragen sind nach Themen sortiert: erst Vertrag und Vergütung, dann Einsätze und Dienstplan, zum Schluss der Weg zur Bewerbung. Was hier offen bleibt, klären wir persönlich – ein Gespräch verpflichtet Sie zu nichts.

Vertrag und Vergütung

Was am Ende auf dem Konto steht

Anstellung, Verdienst, Zuschläge, Urlaub: die Fragen, die vor einem Wechsel als Erstes geklärt gehören. Konkrete Zahlen nennen wir im persönlichen Gespräch, weil sie von Qualifikation und Einsatz abhängen.

Ja. Sie erhalten einen unbefristeten Arbeitsvertrag direkt bei mediConnect, mit voller Sozialversicherung. Ihr Arbeitgeber sind wir, nicht die Einrichtung, in der Sie eingesetzt sind. Endet ein Einsatz, endet Ihr Arbeitsverhältnis deshalb nicht.

Übertariflich. Die genaue Höhe hängt von Ihrer Qualifikation, Ihrer Berufserfahrung und dem jeweiligen Einsatz ab – deshalb nennen wir sie Ihnen im ersten Gespräch, unaufgefordert und verbindlich, statt mit einer vagen Spanne zu werben.

Ja, und sie kommen zusätzlich zum Grundgehalt. Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste werden ebenso vergütet wie kurzfristig übernommene Dienste. Alle Zuschläge sind im Arbeitsvertrag festgehalten, damit auf der Abrechnung keine Überraschungen entstehen.

Ja. Als fest angestellte Mitarbeiterin oder fest angestellter Mitarbeiter werden Sie auch in einsatzfreien Zeiten vergütet. Passende Einsätze zu finden ist unsere Aufgabe und gehört nicht zu Ihrem wirtschaftlichen Risiko.

Sie werden weiter vergütet – im Krankheitsfall wie im Urlaub, genau wie in jedem anderen festen Arbeitsverhältnis auch. Krankmeldungen gehen an uns, nicht an die Einrichtung; wir klären die Vertretung.

Zu einem festen, im Arbeitsvertrag vereinbarten Termin im Folgemonat – zuverlässig und vollständig, inklusive aller Zuschläge des Vormonats. Den genauen Stichtag nennen wir Ihnen vor der Unterschrift.

Ihren konkreten Urlaubsanspruch halten Sie im Arbeitsvertrag schwarz auf weiß fest. Ihre Urlaubswochen planen wir vorab in die Einsätze ein, damit sie nicht am Bedarf einer Einrichtung scheitern.

Der Vertrag ist unbefristet. Eine Probezeit gibt es auch bei uns; sie dient beiden Seiten. Sie hat keinen Einfluss darauf, wie wir Sie einsetzen oder vergüten.

Nein. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sieht nach einer festgelegten Einsatzdauer eine Angleichung an die Bedingungen vergleichbarer Stammkräfte vor. Unsere Vergütung liegt bereits ab Vertragsbeginn über Tarif – Sie starten also nicht mit einem Abschlag.

Der Weg zum Einsatzort soll Sie kein Geld kosten. Wie wir das lösen – über eine Fahrtkostenregelung oder ein Fahrzeug – hängt von Ihrer Situation und dem Einsatzgebiet ab und wird vor dem ersten Dienst schriftlich festgehalten.

Ja, beides gehört bei uns zum Vertrag und nicht zu den freiwilligen Gesten, die in einem schwachen Jahr entfallen. Die Höhe besprechen wir gemeinsam mit der übrigen Vergütung.

Einsätze und Dienstplan

Wo Sie arbeiten und wann Sie frei haben

Der zweite große Themenblock: Einsatzorte, Fahrtwege, Dauer der Einsätze, Schichten und Mitsprache bei der Planung. Hier entscheidet sich, ob der Beruf zum Leben passt.

Ausschließlich in der außerklinischen Intensivpflege: in Beatmungs-Wohngemeinschaften, in der 1:1-Versorgung zu Hause und in Intensivpflegediensten. Einen anderen Fachbereich haben wir nicht – welcher Einsatz zu Ihnen passt, legen wir gemeinsam anhand Ihrer Qualifikation und Ihrer Vorerfahrung fest.

Den Umkreis bestimmen Sie. Sie nennen uns die Entfernung, die für Sie im Alltag funktioniert, und wir suchen ausschließlich innerhalb dieses Radius. Einsätze außerhalb davon schlagen wir Ihnen gar nicht erst vor.

In der Regel mehrere Wochen bis Monate. Längere Einsätze sind uns lieber als ständiger Wechsel: Sie kennen das Team, die Patientinnen und Patienten und die Abläufe, und die Einrichtung weiß, mit wem sie plant. Kürzere Einsätze gibt es, sie sind aber die Ausnahme.

Deutlich seltener, als der Ruf der Branche vermuten lässt. Ein Wechsel wird immer vorher mit Ihnen besprochen und nicht per Nachricht am Vorabend angekündigt. Wenn Sie in einem Haus bleiben möchten, ist das ein Argument, das bei uns zählt.

Ja, und das ist einer der Hauptgründe, warum Pflegekräfte zu uns wechseln. Feste freie Tage, Wünsche und familiäre Verpflichtungen tragen Sie vorab ein, wir planen darum herum. Zugesagte freie Tage werden nicht nachträglich verschoben.

Nein. Wenn Sie ausschließlich Nachtdienste übernehmen möchten oder Spätdienste aus familiären Gründen ausschließen, halten wir das im Vertrag fest und suchen entsprechend. Ein Modell, das dauerhaft gegen Ihren Alltag arbeitet, hält niemand lange durch.

Wir fragen, wir setzen nicht voraus. Ein Nein hat keine Folgen für Ihre weitere Einsatzplanung. Übernehmen Sie einen Dienst kurzfristig, wird das zusätzlich vergütet.

Ja. Eine Einführung in Geräte, Dokumentation und Abläufe ist Teil dessen, was wir mit der Einrichtung vereinbaren. Niemand wird ohne Übergabe in einen Dienst geschickt. Falls es doch einmal anders läuft, sagen Sie uns Bescheid – das klären wir mit der Einrichtung, nicht Sie.

Dann sprechen Sie uns an und wir suchen etwas anderes. Niemand soll dauerhaft in einem Einsatz bleiben, der fachlich oder menschlich nicht passt. Ihr Arbeitsverhältnis und Ihre Vergütung bleiben davon unberührt.

Das ist möglich und kommt vor. Wir stellen uns dem nicht in den Weg, wenn ein Haus Sie fest anstellen möchte und Sie das wollen. Die Bedingungen dafür halten wir vorab schriftlich fest.

Eine feste Person mit Namen und Durchwahl, nicht eine Hotline mit wechselnden Zuständigkeiten. Sie kennt Ihren Vertrag, Ihre Einsätze und Ihre Planung – und ist auch erreichbar, wenn ein Dienst gerade schwierig läuft.

Genau dafür ist die Mitsprache bei der Planung da. Betreuungszeiten, feste Wochenenden und Schichtausschlüsse tragen Sie vorab ein und sie werden eingehalten. Viele wechseln zu uns, weil der Dienstplan im alten Haus jeden Monat neu verhandelt werden musste.

Bewerbung und Einstieg

Vom ersten Kontakt bis zum Vertrag

Qualifikation, Unterlagen, Ablauf und Startzeitpunkt. Wer hier keine Antwort findet, ruft uns an – ein Gespräch verpflichtet zu nichts.

Wir suchen examinierte Pflegefachkräfte für die außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege. Erfahrung mit Beatmung, Trachealkanüle und Monitoring ist von Vorteil, Zusatzqualifikationen sind willkommen, aber keine Bedingung.

Über das Formular auf der Seite Jetzt bewerben oder telefonisch. Name, Qualifikation und die Region genügen für den ersten Schritt. Alles Weitere klären wir im Gespräch.

Für den Vertrag brauchen wir die Berufsurkunde und einen Lebenslauf, später die üblichen Nachweise für die Anstellung. Ein Anschreiben erwarten wir nicht. Unterlagen, die Ihnen gerade nicht vorliegen, können Sie in Ruhe nachreichen.

Telefonisch oder persönlich bei uns, je nachdem, was Ihnen lieber ist. Es geht um Ihre Erfahrung, Ihre Vorstellungen zu Schichten und Umkreis und um die Vergütung. Ein Prüfungsgespräch ist es nicht – wir wollen wissen, ob es für beide Seiten passt.

Wenn Sie frei sind und die Unterlagen vollständig sind, innerhalb weniger Tage. Es gibt aber keinen Grund zur Eile: Wir richten den Start nach Ihrer Situation aus, nicht nach einer offenen Anfrage einer Einrichtung.

Nein, das ist der Normalfall. Wir planen den Einstieg auf das Ende Ihrer Frist und halten Ihnen den passenden Einsatz frei. Auch mehrere Monate Vorlauf sind kein Hindernis.

Ja. Beim Einstieg achten wir dann besonders auf Einsätze mit stabilen Teams und verlässlicher Einarbeitung. Nach einer längeren Pause beginnen wir bewusst ruhig, damit Sie in Ihrem Tempo ankommen.

Ja, sofern Ihr Abschluss in Deutschland anerkannt ist oder das Anerkennungsverfahren läuft. Sagen Sie uns, an welchem Punkt Sie stehen – wir sagen Ihnen offen, was noch fehlt und ab wann ein Einsatz möglich ist.

Sie sollten sich im Dienst sicher verständigen und die Dokumentation zuverlässig führen können. Das ist eine Frage der Patientensicherheit, keine der Herkunft. Ob Ihr Sprachniveau ausreicht, lässt sich im Gespräch in wenigen Minuten klären.

Beides ist möglich, und die Stundenzahl lässt sich später anpassen, wenn sich Ihre Lebenssituation ändert. Auch reine Nachtdienstmodelle sind machbar.

Ja. Pflichtfortbildungen organisieren wir ohnehin; darüber hinaus unterstützen wir Zusatzqualifikationen, etwa in der Intensiv- oder Beatmungspflege. Die Zeit dafür berücksichtigen wir in der Einsatzplanung, statt sie in Ihre Freizeit zu schieben.

Nein. Ihre Bewerbung wird vertraulich behandelt und zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben. Auch Einrichtungen erhalten Ihr Profil erst, wenn Sie einem konkreten Einsatz zugestimmt haben.